Gut zu wissen
Im Kanton Graubünden liegt der Kantonssteuerfuss bei 95 %. Zusammen mit dem Gemeindesteuerfuss ergibt sich die Gesamtsteuerbelastung. Die Unterschiede zwischen den Gemeinden sind beträchtlich: Während Rongellen mit 30 % den tiefsten Steuerfuss aufweist, zahlen Steuerpflichtige in Flerden 120 %. Wer einen Wohnortwechsel plant, sollte den Steuerfuss unbedingt vergleichen.
Graubünden als Flächenkanton zeigt extreme Unterschiede: Tourismusorte wie St. Moritz (55 %), Celerina (50 %) und Pontresina (75 %) profitieren von ihren Steuereinnahmen und bieten attraktive Steuerfüsse. Der Hauptort Chur (88 %) liegt im Mittelfeld. Abgelegene Gemeinden wie Flerden (120 %) haben höhere Sätze, sind aber auch die Kleinsten. Für Personen mit Zweitwohnungen ist der Steuerfuss am Liegenschaftsort entscheidend für die Liegenschaftssteuer. Ein Vergleich lohnt sich besonders im Engadin und in der Region Davos.